LICHTUNGEN – Die Phänomenologie und ihre Häresien

Über
Was kann ein (philosophisch) denkender Mensch heute von der Phänomenologischen Methode lernen? Was kann uns, andersherum, die Phänomenologische Methode über unsere Zeit beibringen? Wie lässt sich jene Methode kritisch reflektieren? Auf welche Hindernisse, Grenzen, Ansprüche und insbesondere – Häresien – stößt sie und ist sie historisch gestoßen? Wie steht es, weitergefragt, um die Phänomenologie als philosophische Methode im Angesicht mit ihr in Teilen konform gehender kontinentaler und in vielen Teilen widersprechender analytischer Denktraditionen? An diesen und daran anschließenden Fragen arbeitet sich der Lesekreis LICHTUNGEN am Institut für Philosophie der Universität Wien ab.

About
What can a (philosophically) thinking person learn from the phenomenological method today? And conversely, what can the phenomenological method teach us about our own time? How might this method itself be subjected to critical reflection? What obstacles, limits, claims and, above all – heresies – does it encounter, and has it encountered historically? And, to press the question further: where does phenomenology stand as a philosophical method when faced with the continental traditions that partly converge with it, and the analytic traditions that in many respects contradict it? These and related questions are what the reading circle LICHTUNGEN at the Department of Philosophy, University of Vienna, grapples with.


Programm 

Wie ist ein revolutionäres, politisches Subjekt denkbar? Dieser Frage widmet sich Alain Badiou in seiner „Theorie des Subjekts“ (1982), in Auseinandersetzung mit Lacan, Hegel, dem französischen Maoismus und den politischen Erfahrungen des Mai 1968. Zwischen Dialektik, Materialismus und Topologie entfaltet sich eine Theorie des Subjekts, in der sich Fragen nach Widerspruch, Kraft, Mangel und Überschuss ebenso stellen wie nach Zerstörung, Rekomposition und der Möglichkeit des Neuen.


Wann?
Immer Donnerstags, 18.30-20.00

 

Wo?
Seminarraum 3, Hauptgebäude


Texte & Info?

Alle Infos finden Sie auf unserer WhatsApp-Gruppe oder auf Instagram.

Die zu lesenden Texte finden Sie unter diesem Link.

 

Notabene:

Teilnehmer:innen verpflichten sich freiwillig dazu, den zu lesenden Text mindestens einmal gelesen zu haben, bevor sie an den Sitzungen des Lesekreises teilnehmen. Phänomenologisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Wir organisieren uns über eine WhatsApp-Gruppe. Werden Sie hier gerne Mitglied. Zusätzlich können Sie sich an dieser Stelle in den Moodle-Kurs der Phänomenologischen Forschungen einschreiben.

  

Wir freuen uns über rege Teilnahme, Diskussion und Austausch,

Annika Lorenz, Michael Messer und Peter Stromberger