LICHTUNGEN – Die Phänomenologie und ihre Häresien (Lesekreis)
Was kann ein (philosophisch) denkender Mensch im Jahre 2025 von der Phänomenologischen Methode lernen? Was kann uns, andersherum, die Phänomenologische Methode über unsere Zeit beibringen? Wie lässt sich jene Methode kritisch reflektieren? Auf welche Hindernisse, Grenzen, Ansprüche und insbesondere – Häresien – stößt sie und ist sie historisch gestoßen? Wie steht es, weitergefragt, um die Phänomenologie als philosophische Methode im Angesicht mit ihr in Teilen konform gehender kontinentaler und in vielen Teilen widersprechender analytischer Denktraditionen? An diesen und daran anschließenden Fragen arbeitet sich der Lesekreis LICHTUNGEN am Institut für Philosophie der Universität Wien ab.
Programm
Geht mir mein Leib voraus? Bin ich ihm unterworfen? Ist mein Leib mit meinem Bewusstsein aufzuheben? Ist mein Leib ein Gefängnis? Trennt er/sie/es mich von den anderen, von mir selbst – oder ist er der Kreuzungspunkt in der Verankerung der Welt? Wenn ja, wer oder was kreuzt sich darin? Diesen Fragen widmen wir uns mit Merleau Ponty (Der Körper als Leib) und Deleuze (Der Körper als Falte)
Wann?
Jeden Donnerstag von 18.30-20.00
Wo?
Hörsaal 3F, NIG, Universitätsstraße 7, 1010 Wien
Texte & Info?
Alle Infos finden Sie auf unserer WhatsApp-Gruppe oder auf Instagram.
Die im Sommersemester 2026 zu lesenden Texte finden Sie unter diesem Link.
Notabene:
Teilnehmer:innen verpflichten sich freiwillig dazu, den zu lesenden Text mindestens einmal gelesen zu haben, bevor sie an den Sitzungen des Lesekreises teilnehmen. Phänomenologisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Wir organisieren uns über eine WhatsApp-Gruppe. Werden Sie hier gerne Mitglied. Zusätzlich können Sie sich an dieser Stelle in den Moodle-Kurs der Phänomenologischen Forschungen einschreiben.
Wir freuen uns über rege Teilnahme, Diskussion und Austausch.
Annika Lorenz, Michael Messer und Peter Stromberger

